Über uns
Unterstützende.
Ehrenamtliche und ideelle Unterstützende, die das Thema Second Victim sichtbar machen und die Arbeit des Vereins mittragen.
Mitarbeiter:innen
Ehrenamtliche und ideelle Unterstützende.
Menschen aus Praxis, Forschung, Bildung und Öffentlichkeit, die sich für Second Victims einsetzen und den Verein ideell unterstützen.

Mag. Robert Lasshofer
Vorstandsvorsitzender des Wiener Städtischen Versicherungsvereins
Wir engagieren uns seit Jahren für die Themen Pflege, Pflegeberuf und Altern in Würde. Hunderttausende Pflegerinnen und Pfleger leisten einen enorm wertvollen Beitrag für unsere Gesellschaft, aber erst die Corona-Pandemie hat die Bedeutung des Pflegeberufs dramatisch in den Vordergrund gerückt. Vor diesem Hintergrund unterstützen wir den Verein Second Victim, damit Hilfe auch bei Helfenden rasch und unbürokratisch ankommt.

Mag. Gerry Foitik
Bundesrettungskommandant und Mitglied der Geschäftsleitung, Österreichisches Rotes Kreuz
Gerade Menschen, die anderen helfen, sind besonders betroffen, wenn einmal – oder immer wieder – ein schwerer Fehler passiert. Dann werden sie – oft unbemerkt – selbst zu Opfern. Ihnen müssen wir helfend und unterstützend zur Seite stehen.

Prim. Univ.-Doz. Dr. Wolfgang Oczenski
Vorstand der Abteilung für Anästhesie und Intensivmedizin, Klinik Floridsdorf, Wien
Was mir wichtig ist
Im klinischen Spitalsalltag ist die psychische Belastung des ärztlichen Personals und des Pflegepersonals besonders groß. Im Fachgebiet Anästhesie und Intensivmedizin ist man immer wieder mit akut lebensbedrohenden Situationen und Ereignissen konfrontiert. Trotz größtmöglicher Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit kann es zu einem unvorhergesehenen folgenschweren Zwischenfall kommen, der für die/den betroffene/n Mitarbeiter*in eine schwere psychisch-traumatisierende Belastungssituation darstellt.
Auch die COVID-19-Pandemie hat die Intensivteams vor extrem hohe Anforderungen gestellt und übermenschliche sowohl psychische als auch physische Leistungen von den Mitarbeiter*innen abverlangt.
Oft fühlen sich Mitarbeiter*innen in solchen extremen Stresssituationen allein gelassen und trauen sich nicht, über ihre Empfindungen und Gefühle mit anderen offen zu sprechen – auch aus Angst, man könnte ihnen ihr Verhalten als Schwäche auslegen.
Der Verein Second Victim hat sich dieser oft unterschätzten und im Gesundheitssystem viel zu wenig beachteten Problemstellung angenommen und bietet professionelle Unterstützung allen betroffenen Personen in schwierigen beruflichen Lebenssituationen an. Nur durch rasche und rechtzeitige Hilfestellung kann der Entwicklung eines posttraumatischen Belastungssyndroms vorgebeugt werden.
Mit größter Wertschätzung und Hochachtung danke ich allen Mitgliedern des Vereins „Second Victim“ für ihren unermüdlichen Einsatz und für ihre Bemühungen, Kolleg*innen aller Berufsgruppen, die im Gesundheitswesen tätig sind, rasch, kompetent und unbürokratisch zu helfen.
- Ehrenmitglied

Mag. Elisabeth Potzmann
Präsidentin des Österreichischen Gesundheits- und Krankenpflegeverband
Wir haben uns für einen Beruf entschieden, wo die Sorge um andere im Zentrum steht. Damit das lange so bleiben kann, dürfen wir nie auf uns selbst vergessen.

Eva Schagerl, LL.M
Pflegedirektorin, Klinik Floridsdorf Wien
Die Zukunft ist noch nicht geschrieben – sie ist, was wir daraus machen.

Capt. Hans Härting
Trainer für Safety Management und Mitarbeitendensicherheit
Nur, wenn wir aufeinander aufpassen, sind wir stark.
Neben der Betreuung von praktischen Projekten ist die Schulung und das Training von Mitarbeiter:innen in Medizin und Industrie meine Hauptaufgabe. Unter dem Vorsatz: „Safety is everybody's business!“ bringen wir Werkzeuge und Strategien zur Anwendung, die die Sicherheit von Mitarbeiter:innen und Patient:innen erhöht.

Marion Hackl
Präsidentin Ergotherapie Austria
In der Ausbildung, im Praktikum, im Klinikalltag und auch in der Gesellschaft ist es bisher ein Tabuthema, dass Angehörige von Gesundheitsberufen im Rahmen der Patient:innenversorgung Traumatisierung erleben können. Anstatt darüber zu reden und zuzuhören, unterstreichen Beinamen wie ‚HeldInnen in der Krise‘ und ‚Halbgött:innen in weiß‘ die vermeintliche Unverletzbarkeit und Unfehlbarkeit. Dabei ist die Sicherheit von Gesundheitsfachpersonal ein entscheidender Faktor für die Sicherheit von PatientInnen.

Prim. Dr. Michael Hüpfl
Abteilungsvorstand Anästhesie und Intensivmedizin, Landesklinikum Neunkirchen
360-Grad-Sicherheit – Nachhaltigkeit in Patient:innensicherheit macht Mitarbeitendensicherheit. Training meiner Human Factors kann ich mich und meine Umgebung sicherer und resilienter machen. Gestaltung einer sicheren Arbeitsumgebung ist eine gute Basis, den Aktiven den Rücken freizuhalten.

Dr. Marton Széll
Oberarzt für Innere Medizin, stellvertretende Leitung der Notfallambulanz Donauspital
Jeder Health Care Worker kommt im Laufe seiner Karriere an seine Grenzen.

Nicola Werdenigg
Skirennläuferin, Initiatorin von #wetogether, einer Initiative gegen Machtmissbrauch
Man kann nur außerhalb des Systems frei sprechen.
- Ehrenmitglied

Dr. Angelika Flynn
Oberärztin für Anästhesie und Intensivmedizin, Klinik Hietzing; Vortragende zum Thema Second Victim
Kritische Ereignisse können alle klinisch tätigen MitarbeiterInnen betreffen. Wir können durch kritische Ereignisse alle zum Second Victim werden. Es ist mehr als überfällig, flächendeckende Hilfsangebote für unsere MitarbeiterInnen zu installieren.

Dr. Daniela Litzlbauer
HNO-Ärztin in Linz, mit eigener Ordination
Nur psychisch gestärkt und gesund können wir diesen Beruf ausüben!
- Ehrenmitglied

DKGP Manfred Zottl, MSc.
Klinik Hietzing; Vortragender und Trainer für Patient:innensicherheit
Eine Schulung in der Peer-Support-Kommunikation ist für Health Care Professionals essentiell. Es tut so gut zu wissen, wie man hilfreich mit Kolleg:innen nach kritischen Ereignissen spricht. Und wie nicht.

Prim. Dr. Thomas Pernerstorfer
Abteilungsvorstand Anästhesie und Intensivmedizin, KH Barmherzige Brüder, Linz
Selbst erlebte Krisen – auch im beruflichen Bereich meines Lebens – haben mir zu Erfahrungen verholfen, von denen ich derzeit zehre. Davon versuche ich den Ärztinnen und Ärzten sowie den Mitarbeiter*innen der Pflege so viel es geht mitzugeben, durch Fragen & Zuhören.
Weitere Unterstützer:innen
Dr. Katharina Reich
„Chief Medical Officer“ im Gesundheitsressort, Sektionschefin „Öffentliche Gesundheit und Gesundheitssystem“
Dr. Wolfgang Hagen
Oberarzt für Innere Medizin, Klinik Hietzing
Günter Valda
Krankenpfleger und Fotograf – Macher des Projekts „Gesichter der Pandemie“
Du möchtest mit unterstützen?
Es gibt mehrere Wege, unsere Arbeit zu stärken – als Mitglied, Peer, Fachperson oder Spender:in.


