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Second Victim Österreich

Termine 2027

Peer-Ausbildungen – Anmeldung und Tickets.

Buchung über unseren Ticketshop bei pretix. Alle Kurse werden in Kooperation mit PSU-Akut e.V. München durchgeführt.

  • Modul 1 – Interventionsmodul / Einzelgespräche

    Peer Support-Peer-Ausbildung Lehrgang 2 2027

    2-tägige Ausbildung mit Fokus auf Einzelgespräche nach schwerwiegenden Ereignissen. Nach Abschluss können Peers Erstgespräche mit betroffenen Kolleg:innen führen.

    13. und 14. April 2027Wien
  • Modul 1T – Einzelgespräche und Transfer

    Peer Support-Peer-Ausbildung Lehrgang 1 2027

    3-tägige Ausbildung: Die ersten zwei Tage entsprechen Modul 1, der dritte Tag vertieft den Aufbau von Peer-Support-Strukturen in der eigenen Einrichtung.

    8. März, 9. März und 12. April 2027voraussichtlich Salzburg
  • Modul 2 – Teamgespräche und Interventionen

    Peer Support-Peer-Ausbildung Teamintervention 2027

    2-tägige Fortbildung für Team- und Gruppengespräche. Voraussetzung: Teilnahme an Modul 1 oder Modul 1T.

    12. und 13. Mai 2027Wien

Second Victim und Peer Support – was ist der Unterschied?

Second Victim bezeichnet Fachkräfte im Gesundheitswesen, die durch ein belastendes Ereignis – etwa einen unerwünschten Vorfall oder eine Patientenschädigung – selbst beeinträchtigt werden. Der Verein Second Victim Österreich bietet diesen Betroffenen kostenfreie, arbeitgeberunabhängige Beratung und Unterstützung.

Peer Support ist das strukturierte Angebot kollegialer Ersthilfe: Ausgebildete Peers aus dem Gesundheitswesen begleiten Kolleg:innen nach belastenden Ereignissen – auf Augenhöhe, ohne therapeutischen Anspruch, aber mit Verständnis für den klinischen Alltag.

Unsere Peer-Ausbildungen vermitteln die Kompetenzen, um diese kollegiale Unterstützung professionell anbieten zu können – in Kooperation mit PSU-Akut e.V. München.

Für wen ist Peer Support gedacht?

Peer Support richtet sich an alle Menschen im Gesundheits- und Sozialwesen, die nach belastenden Ereignissen kollegialen Austausch suchen – als Ergänzung oder als erste Anlaufstelle.

  • Pflegende, Ärzt:innen, Hebammen, Therapeut:innen
  • Rettungs- und Sozialberufe
  • Verwaltung und Führungskräfte
  • Auszubildende und Berufseinsteiger:innen

Qualitätsmerkmal der Ausbildung

Alle Trainings werden im Tandem durchgeführt – durch eine psychosoziale Fachkraft und eine erfahrene Person aus dem Gesundheitswesen (Ärzt:in oder Pflegekraft). Dadurch wird Praxisnähe, Akzeptanz und unmittelbare Umsetzbarkeit im klinischen Alltag sichergestellt.

Module

Aufbau der Peer-Ausbildung.

Modul 1 – Interventionsmodul / Einzelgespräche

(2 Tage)

Ziel ist die Vermittlung von Grundkompetenzen im Umgang mit Belastungen im Kontext schwerwiegender Ereignisse sowie in der kollegialen Unterstützung (Peer Support). Der Fokus liegt auf Akutinterventionsangeboten mit ein oder zwei betroffenen Kolleg:innen.

  • Psychosoziale Notfallversorgung, Stress und Belastung
  • Verlauf posttraumatischer Symptomatik
  • Gesprächsführung mit betroffenen Kolleg:innen
  • Praktische Übungen mit Simulationsbeispielen (Tandem-Training)

Modul 1T – Einzelgespräche und Transfer

(3 Tage)

Die ersten beiden Tage sind identisch mit Modul 1. Der dritte Tag vertieft die Rolle als Peer-Funkenzünder und vermittelt Strategien für den Aufbau eines Peer-Support-Systems in der eigenen Organisation.

  • Transferaufgabe „Implementierung“
  • Peer-Starter-Funktion in der Einrichtung
  • Nachhaltige Verankerung psychosozialer Unterstützung

Modul 2 – Teamgespräche und Interventionen

(2 Tage)

Praxisrelevante Basiskompetenzen für Team- und Gruppengespräche nach schwerwiegenden Ereignissen. Voraussetzung: Modul 1 oder Modul 1T.

Stornobedingungen

  • Bis 6 Wochen vor Kursbeginn: volle Rückerstattung
  • Bis 4 Wochen vor Kursbeginn: 50 % Rückerstattung
  • Später als 4 Wochen vor Kursbeginn: voller Preis fällig

Unvorhergesehene Dinge passieren – in diesem Fall nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf.

Inhouse-Angebote für Organisationen

Der Verein unterstützt Gesundheitseinrichtungen beim Aufbau nachhaltiger Strukturen zur psychosozialen Mitarbeiterfürsorge – von Fachvorträgen über Workshops bis zur Implementierung eigener Peer-Support-Programme.

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